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Seinen international guten Ruf verdankt Bad Salzuflen dem Staatsbad, das über zehn Mineralquellen verfügt, von denen drei Thermalsprudel und vier Solequellen sind. Zudem gibt es rund um den sehenswerten Kurpark zehn Kliniken sowie zwei Institute. Den Namenszusatz "Bad" erhielt Salzuflen erst 1914, obwohl die Gründung des fürstlichen Solebades annähernd 100 Jahre zuvor erfolgte. Erste urkundliche Erwähnung fand das Salzwerk übrigens 1048.

Im Jahre 1969 wurde die neue Stadt Bad Salzuflen aus den Städten Salzuflen und Schötmar, sowie den Gemeinden Biemsen-Ahmsen, Ehrsen-Breden, Grastrup-Hölsen, Holzhausen, Lockhausen, Papenhausen, Retzen, Werl-Aspe, Wülfer-Bexten und Wüsten gebildet (heute 57 000 Einwohner).  

Zahlreiche Hotels und Pensionen bieten ein breites Beherbergungsangebot, das rege wahrgenommen wird (1,2 Millionen Übernach tungen). Kulturelle Schwerpunkte sind das Kur- und Stadttheater, die Konzerthalle sowie das Stadt- und Bädermuseum. Rund um den Marktplatz bietet Bad Salzuflen in seiner schön angelegten Fußgängerzone eine Vielzahl von Geschäften mit einem reichhaltigen Warenangebot. Insbesondere die Liebhaber hochwertiger Damen- und Herrenbekleidung kommen hier auf ihre Kosten. Die auswärtigen Besucher schätzen die vielen gemütlichen Cafés, die zum Verweilen einladen. Eine angenehme Atmosphäre macht den Einkaufsbummel zum Genuss und lässt keinen großstädtischen Stress aufkommen.

Das Salz hat die Vergangenheit Bad Salzuflens geprägt. An den Reichtum, den das weiße Gold begründete, erinnern heute noch die Paulinen-Quelle und die Salzsiederskulptur auf dem Salzhof. Heute wird die Wirtschaft durch die kunststoffverarbeitende Industrie geprägt. Weiterhin sind weltbekannte Firmen aus der Küchenmöbelindustrie Wellmann Tielsa, Poggenpohl und für Süßwarenmaschinen, wie die in Bad Salzuflen beheimatet. Viele weitere Firmen sind heute schon im Internet mit eigenen Homepages vertreten.

Viele weitere Sehenswürdigkeiten hat die Stadt zu bieten.

Das Stadt- und Bädermuseum teilt seine mehrgeschossige Ausstellung zwischen Arbeit und Freizeit. Es verknüpft die Historie der Salinen mit jener der Heilbäder. Es werden sowohl die historischen, als auch die heutigen Salzgewinnungsmöglichkeiten demonstriert, wie die Salzsiedung des Salzhofes mit seinen Gradierwerken. Ein Streifzug durch die deutsche Kurorte und Weltbäder vervollständigt die Ausstellung.

Das Schloss im Stadtteil Schötmar wurde 1729 im Stil des Spätbarock erbaut.  
Heute vermittelt das Schloss ein lebendiges Bild von der feudalen Lebenswelt des 18. Jahrhunderts. Die reich ausgestatteten Räume werden von der Städtischen Musikschule genutzt.

Zum Abschluss noch einige Angebote sich aktuell über Bad Salzuflen zu informieren. Zuerst die Lokalausgabe der Lippischen Landeszeitung.

Auch die politischen Parteien wollen da nicht zurückstecken.


06. Juni 2004

Altes Rathaus

Historisches Rathaus
Schloß Schötmar
Schloß Schötmar