Darf die PKV einen Antrag ablehnen?

pkv antragJeder, der das Recht hat, sich über eine private Krankenversicherung zu versichern, stellt sich zu Recht die Frage, ob eine Gesellschaft den Antrag ablehnen darf. Leider lautet die Antwort JA.

 

Wann darf die PKV einen Antrag ablehnen?

Eine private Krankenversicherung darf dann einen Antrag ablehnen, wenn entsprechende gesundheitliche Probleme bestehen. Sobald die Versicherungsgesellschaft von hohen Kosten ausgehen muss, die der Versicherte mit sich bringt, darf sie den Antrag ablehnen. Leider ist es so, dass ein Antrag auch dann nicht angenommen werden muss, wenn zwar im Moment keine Krankheiten bestehen, jedoch in der Vergangenheit diverse Erkrankungen vorlagen, die sich in Zukunft wieder aktivieren könnten.

 

Einen Tarif darf die PKV nicht ablehnen

Die gesetzliche Krankenversicherung darf einen Antrag nicht ablehnen. Um einen entsprechenden Ausgleich bei den privaten Krankenversicherungen zu erzielen, wurde das Ablehnungsrecht durch eine Ausnahme erweitert: Anträge für den Basistarif muss eine private Krankenversicherung immer annehmen. Bei diesem Tarif handelt es sich um einen Tarif, der exakt die gleichen Leistungen wie die gesetzliche Krankenversicherung enthält. Somit hätte der Versicherte keine erweiterten Leistungen, steht aus medizinischer Sicht einem gesetzlich Versicherten gleich. Dementsprechend niedrig sind hier die Kosten angesiedelt. Ein PKV Rechner zeigt Ihnen detailliert an, mit welchen Beiträgen Sie in diesem Fall rechnen müssten.

 

Einer Ablehnung vorbeugen

Beim Antrag auf eine private Krankenversicherung müssen Sie immer alle Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Ansonsten könnte es passieren, dass Ihnen die Versicherung nachträglich gekündigt wird – in diesem Fall müssten Sie auch bereits erstattete Krankheitskosten der Versicherung zurückzahlen. Wenn Sie nun in der Vergangenheit mit bestimmten Erkrankungen zu kämpfen hatten, könnte es sein, dass Ihr Antrag von einer PKV abgelehnt wird. Geben Sie in diesem Fall nicht auf und stellen Sie einen Antrag bei einer anderen PKV. Sie könnten natürlich im Vorfeld schon mehrere Anträge stellen, um garantiert eine private Krankenversicherung zu erhalten. Bedenken Sie, dass eine PKV immer ein paar Wochen benötigt, um alles zu prüfen und Ihnen eine Antwort zukommen zu lassen. Diese Zeit könnte eventuell zu kurz für einen Wechsel sein und Sie müssten notfalls ein weiteres Jahr warten, bis Sie wechseln können. Beugen Sie dem vor, indem Sie rechtzeitig mehrere Anträge stellen. Gleichzeitig erhalten Sie so die Chance, diverse Tarife miteinander vergleichen zu können. Der zu zahlende Beitrag hängt nicht nur vom gewählten Tarif ab, sondern von Ihrem persönlichen Risiko, in das eine PKV Sie einreiht. Nachdem hier jede Versicherung eigene Berechnungen anstellt, könnten sich hier auch erhebliche Differenzen ergeben.

Wie sicher ist Copy Trading?

copytrading broker  auswahl & risikoBeim Copy Trading wird das Profil eines anderen Traders kopiert. Der Neuling beim Traden verlässt sich somit auf die Kenntnisse und Erfahrungen eines anderen. Aus diesem Grund sollte sich jeder die Frage stellen, wie sicher das Copy Trading überhaupt ist.

Nicht jeder darf sein Profil zur Verfügung stellen

Der Broker hilft bei der Auswahl eines sicheren Traders. Dies liegt daran, dass nicht jeder sein Profil zum Kopieren freigeben darf. Jeder Broker setzt eigene Voraussetzungen an, damit ein Trader sein Profil veröffentlichen darf. Somit kann sich jeder Trader sicher sein, dass der zu kopierende Experte in der Tat über ausreichend Erfahrungen verfügt und nicht mutwillig falsche Handlungen ausführt. Natürlich kann jeder ausnahmsweise einen Fehltritt begehen. Dies kann leider niemals verhindert werden. Um dieses Risiko jedoch einzugrenzen, wurden weitere Maßnahmen getroffen. Eine hiervon ist die Bestimmung, dass ein Trader eine gewisse Zeit beim Broker angemeldet sein muss und auch in der Vergangenheit in der Regel mehr Gewinne als Verluste eingefahren hat.

Das Risiko streuen

Viele Broker lassen gar nicht zu, dass das Risiko für einen Verlust zu groß wird. Das Zauberwort lautet Risikostreuung und funktioniert wie folgt: Das eingesetzte Vermögen eines Neulings darf nicht zu 100 Prozent auf einen Trader gesetzt werden. Oft ist es so, dass lediglich 10 Prozent eingesetzt werden dürfen, was dazu führt, dass sich der Neuling 10 verschiedene Trader zum Kopieren sucht. Oder er verwendet den Rest, um selbstständig zu Traden, weitere Informationen auf Copy Trading Wiki

Verluste abfangen

Experten streuen Ihr Vermögen so, dass ein eventuell entstandener Verlust durch andere Gewinne abgefangen werden kann. Des Weiteren gibt es immer die Möglichkeit, nicht nur in riskante Produkte, sondern in sichere Produkte zu investieren. Wer hier sinnvoll streut, wird höchstwahrscheinlich seinen Maximalgewinn reduzieren, geht aber nicht die Gefahr ein, den kompletten Einsatz zu verlieren.

Demokonto nutzen

Jeder Broker bietet ein Demokonto an, das kostenlos geführt wird. Der Sinn dahinter ist der, dass mit Spielgeld gehandelt wird, aber die tatsächlichen wirtschaftlichen Begebenheiten vorliegen. Auf diese Art kann sich jeder in das Trading einarbeiten, lernt die Zusammenhänge kennen und weiß die Handlung der unterschiedlichen Trader zu deuten. Nur so kann die Wahl auf den richtigen Trader getroffen werden, der anschließend kopiert werden darf.

Wer alle oben genannten Vorsichtsmaßnahmen beherzigt, der wird keine Probleme mit dem Copy Trading haben. Ein gewisses Restrisiko wird dennoch immer vorhanden sein, aber genau darum geht es ja grundsätzlich beim Traden: der Nervenkitzel, ob die Kurse steigen oder fallen.